Der Altmühl - Radweg

Von Rothenburg o.d. Tauber nach Kelheim
Vom 27. Juni bis 2. Juli 2003

Autor: Klaus Donndorf


Nachdem wir für die Wintermonate mit den Vorlesungen an der Universität Münster eine für uns sehr sinnvolle Beschäftigung gefunden hatten, suchte ich für den Sommer noch nach einer solchen, die mir neben unseren Reisen Spass machen könnte. Schnell war klar, dass das eigentlich nur einigermassen anspruchsvolle Radtouren sein konnten. Trotzdem wollte ich damit moderat beginnen und so habe ich mir als erste Tour den "Altmühlradweg" ausgesucht. Der ist knapp 300 Kilometer lang und da ich noch keine Vorstellung davon hatte, wie ich damit klar kommen würde, war er »zum üben« genau richtig.

Beginnen wollte ich in Rothenburg ob der Tauber, mir einen Tag lang diese Stadt ansehen und am dann folgenden Tag starten. Die Hotels bestellte ich vor, nachdem ich die einzelnen Etappen geplant hatte.
Für meine Tourenplanung vertraute ich erstmals auf ein bikeline - Heft aus dem Verlag Esterbauer und zwar das vom

Altmühl - Radweg
Von Rothenburg o.d. Tauber nach Kelheim

ISBN 3-85000-000-1 / 9.90 €
Zu beziehen im Buchhandel oder bei www.amazon.de


  • Die Altmühl ist von der Quelle im Burgbernheimer Stadtwald bis zur Mündung in die Donau bei Kelheim 195 Kilometer lang.

  • Das Wort Altmühl leitet sich von den alten keltischen Worten "alc Mona" ab, die "Stiller heiliger Fluß" bedeuten.

  • Der Name weist schon auf die Schönheit, aber auch auf die langsame Fließgeschwindigkeit hin: Die Altmühl ist der langsamste Fluß Bayerns mit einem Gefälle von 0,7 Promille (70 cm je km).

Auf ihrem Weg von der fränkischen Alb zur Donau durchzieht die Altmühl phantastische Landstriche. Weiträumige, sanfte Wald- und Wiesenlandschaften bestimmen die Eigenart des Oberlaufs. Im Naturpark Altmühltal prägen enge Täler mit bizarren Felspartien des Jura - links »Die 12 Apostel« bei Solnhofen - und die Wacholderheide das Landschaftsbild. Es gibt Versteinerungen aus der Urgeschichte zu bestaunen, sowie Spuren der Römer und des Mittelalters zu entdecken. Aber auch mittelalterliche Städte und Burgen sowie Bauwerke des Barock und der Renaissance sind Zeugen einer bewegten Vergangenheit im Altmühltal. Das letzte Stück der Altmühl wurde zum "Main-Donau-Kanal" umfunktioniert und so eine künstliche, aber dennoch reizvolle Naturlandschaft geschaffen.

Aber zunächst stand ja mal Rothenburg ob der Tauber auf meinem Programm. Im Hotel / Gasthof »Post« , Ansbacher Str. 27 / Tel. 09861 / 6058 hatte ich ein Zimmer reserviert, das ich bei meiner Ankunft gegen Mittag auch gleich beziehen konnte. Mein Auto konnte für die Tage meiner Tour kostenlos auf dem Hotelparkplatz stehen und so stand einem Stadtrundgang nichts mehr im Wege.

Ein paar Informationen über Rothenburg:

  • Die Wurzeln Rothenburgs liegen in Dettwang, einem heutigen Stadtteil von Rothenburg und sie reichen zurück bis ins 10. Jahrhundert. Die Errichtung einer Grafenburg oberhalb der Tauber gibt der Stadt den Zusatz "ob der Tauber".
  • Die Erhebung von Rothenburg zur Freien Reichsstadt erfolgte zwischen 1170 und 1240. Prominenteste Figur im 14./15. Jahrhundert war Rothenburgs Bürgermeister Heinrich Toppler (ca. 1350 - 1408), der mit seiner energischen Politik und seinen Landkäufen das Schicksal der Stadt weit über seinen umstrittenen Tod hinaus beeinflusste.
  • Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1631 von General Graf von Tilly eingenommen; aus diesem Anlass findet jährlich das Festspiel „Der Meistertrunk“ statt.
  • Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 ist die Stadt ein Teil Bayerns. Bereits um die Jahrhundertwende war Rothenburg dann ein beliebtes Tourismusziel und ist es bis heute geblieben.
  • Im Zweiten Weltkrieg werden etwa 40 % der original erhaltenen Bausubstanz Rothenburgs durch einen alliierten Bomberangriff am 31. März, also in den letzten Kriegstagen, zerstört oder stark beschädigt. Ihrer völligen Vernichtung entgeht die Stadt nur durch das entschiedene Eingreifen eines amerikanischen Generals.

Das ich mir einen ganzen Tag für diese Stadt vorgenommen hatte, war genau die richtige Entscheidung. Und ich empfehle auch den Kauf dieses kleinen Stadtführers (links), der allerdings nicht eine sach- und fachkundige Stadtführung ersetzt, höchstens ergänzt. Und ein Erlebnis der besonderen Art war dann die abendliche Führung durch den Nachtwächter, der in launiger Form über Rothenburg, seine Bewohner und besondere Ereignisse informierte.

Man beginnt einen Stadtrund-
gang zum Beispiel auf dem Marktplatz (rechts), der von der prächtigen Kulisse des gotischen Rathauses - Grundsteinlegung war schon im Jahr 1250 - und der Ratsherrntrinkstube beherrscht wird.

Auf den Stufen des Rathausvorbaus ruht man sich aus und genießt den Blick auf die ehrwürdigen Fassaden der Bürgerhäuser, die den Platz an den anderen zwei Seiten umrahmen. Still wird es auf dem Marktplatz, wenn sich die beiden Butzenfenster im Giebel der Ratsherrntrinkstube (unten links) öffnen und der »Meistertrunk« von Altbürgermeister Nusch gezeigt wird, der angeblich 3¼ Liter Frankenwein in einem Zug getrunken und so die Stadt vor der Zerstörung durch die Truppen des kaiserlichen Feldherrn Tilly am 31. Oktober 1631 bewahrt haben soll.

Vorbei am ehemaligen Fleisch- und Tanzhaus - davor der Georgsbrunnen - und am Jagstheimerhaus (oben rechts) geht es die Herrengasse hinunter zum Burgtor (unten links). Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das Rothenburger Stadtpanorama (unten rechts) und kann weiter auf der sehr gut erhaltenen Stadtmauer die anderen Stadttore erreichen: das Kobolzeller Tor, vorbei am früheren Spital und dem Hegereiterhaus zur Spitalbastei. Weiter zum Würzburger Tor - auch Galgentor genannt - und schließlich zur Klingenbastei.

Ich kann hier nicht alle Sehenswürdigkeiten aufzählen, aber das Rödertor (unten links), die Gerlachschmiede (unten rechts) und das Plönlein (2. Reihe unten links) seien noch erwähnt.


Eine besondere Kuriosität, von der man nur bei einem geführten Stadtrundgang erfährt, sind die in die Stadtmauer eingebauten Aborte - einer war sogar für zwei Personen gemacht (oben rechts), wohl »von wegen der Kommunikation!«

Auf meinem Stadtrundgang kam ich dann zur St. Jakobs - Kirche, vor der die Figur eines Pilgers auf dem Jakobsweg steht. Im Innern aber ist der einmalige Tilmann Riemenschneider-Altar zu bewundern.

Dieser sog. Heiligblutaltar (links) mit seiner berühmten Reliquie im vergoldeten Kreuz war im Mittelalter das Ziel zahlreicher Wallfahrer. Das Hauptbild (rechts) mit der Darstellung des Abendmahls gilt als eines der imponierendsten Meisterwerke des Tilman Riemenschneider.

Im Zentrum steht Judas, dem Christus das Brot reicht.


Freitag, 27. Juni - Siebenschläfer!

So, heute soll sie also los gehen meine erste Fahrradtour. Die Sonne scheint und es wird auch den ganzen Tag nicht regnen, was angesichts des Siebenschläfertages gut ist. Der Radweg ist gut beschildert und so finde ich ohne Probleme aus der Stadt hinaus; zunächst Richtung Neusitz. Und hier gibt es gleich die ersten Steigungen; erst moderat auf einem Fahrradweg entlang der Hauptstrasse, dann aber heftig hinauf nach Wachsenberg. Und hier verfehle ich gleich zu Beginn meiner Tour einen Abzweig nach links und lande wieder in Neusitz. Bin also im Kreis gefahren! Also kurz geflucht und dann die Steigungen nochmal in Angriff genommen. Da ich jetzt aufpasse, finde ich den richtigen Weg und fahre durch ein Waldgebiet über Geslau nach Colberg.

Den Umweg über die Altmühlquelle (rechts) spare ich mir - hätte sich auch nicht gelohnt. Da höre ich lieber dem Gesang der Lerchen zu, die im Blau des Himmels über mir schlagen. Aus der Ferne grüsst schon das Schloss Colmberg (links) und sportlich, wie ich nun mal bin, traue ich mir den steilen Aufstieg über 600 m hinauf zum Schloss zu. Um oben zu lesen, daß es sich um einen Privatbesitz handelt, der nur für Hotelgäste geöffnet ist. Pech gehabt - aber wenigstens den grandiosen Ausblick ins Altmühltal geniesse ich.

Auf dem Weg nach Colberg treffe ich auf ein Radlerpaar aus Limburg, mit dem ich sofort ins Gespräch komme. Die Beiden waren schon den Main entlang gefahren ("Traumhaft") und auch das Taubertal ("Bergig und sehr anstrengend"). Ich mache die Erfahrung, daß man auf solch einer Radtour schnell und problemlos miteinander ins Gespräch kommen kann. Diese Erfahrung bestätigt sich dann auf meinen späteren Radtouren auch immer wieder.

In Colmberg verlasse ich den Altmühlradweg und fahre die Variante über Ansbach weiter. Die führt problemlos und ziemlich eben über meist asphaltierte Wege und ich erreiche mein heutiges Tagesziel nach nur knapp 53 Kilometern schon um 13.30 Uhr. Im Hotel / Gasthof »Augustiner«, Karolinenstr. 30 / Tel. 0981 / 2432 wartet mein vorbestelltes Zimmer, mit 42,- € nicht zu teuer.

Etwas Information über Ansbach:

  • Im Jahre 748 wurde zwischen dem Onoldsbach (daher der spätere Name Ansbach) und der Rezat ein Benediktinerkloster gegründet. In den folgenden Jahrhunderten wuchsen das Kloster und die danebenliegende Siedlung zu einer Stadt zusammen.
  • Ansbach wurde 1221 das erste Mal als Stadt erwähnt.
  • Die Stadt wurde 1331 den Hohenzollern unterstellt. 30 Jahre darauf war Ansbach die Hauptstadt der verschiedenen zollerschen Herrschaftsbereiche.
  • Als die Hohenzollern zu Kurfürsten von Brandenburg aufstiegen, wurde Ansbach nicht mit Brandenburg vereinigt, sondern blieb als Brandenburg-Ansbach unabhängig.
  • Ansbach ist Heimatstadt des Astronomen Simon Marius, der die Monde des Jupiter von den Türmen des dortigen Schlosses aus noch vor Galileo Galilei entdeckt haben soll.
  • Von 1831 bis 1833 lebte Kaspar Hauser (30. April 1812 - 17. Dezember 1833) in Ansbach und wurde dort im Hofgarten ermordet. Er war ein Findelkind ungeklärter Herkunft.

Ich habe den ganzen Nachmittag zur Verfügung, um mir die Stadt anzusehen. Es ist sehr warm und so schlendere ich zunächst zur Markgräflichen Residenz (rechts), wo ich eine exclusive Einzelführung zum Seniorentarif - 2,50 statt 3,- € - geniesse.

Die Markgräfliche Residenz in Ansbach entstand aus einer spätmittelalterlichen Wasserburg. Die Wasserburg wurde in ein Renaissanceschloss umgebaut; ihr jetziges Aussehen als eine barocke Vierflügelanlage erhielt die Residenz im 18. Jhd. Die prunkvolle Innenausstattung des frühen Rokoko hat den Begriff des Ansbacher Rokoko geprägt und gilt als die bedeutendste Rokoko-Einrichtung Frankens.

Zu den Höhepunkten gehören das Deckenfresko des Festsaals von Carlo Carlone, die Gemäldegalerie mit Werken des Rokoko, der Kachelsaal mit seinen rund 2800 Fayenceplättchen aus der Ansbacher Fayencemanufaktur, sowie das Spiegelkabinett mit seiner Meißener Porzellan Sammlung.

Auf dem Schlossplatz vor der Residenz ist die originelle Pferdeplastik Anscavallo (links) von Jürgen Goertz zu sehen. Sie ist ein Wahrzeichen der Stadt Ansbach und steht für seine Pferdetradition.

Nach einem Besuch des Hofgartens mit der Orangerie gönne ich mir einen Cappu in einem Strassencafé vor dem Herrieder Torturm aus dem 18. Jahrhundert (unten rechts). Nun noch zu einem Fahrradgeschäft und endlich auf beiden Reifen 5 bar Luft aufgepumpt, danach wurde es Zeit für einen Abendimbiss - leider nicht fränkisch, sondern nur italienisch - und ab ins Bett. Es sieht nach Regen aus!

Meine heutige Tagesbilanz

Gefahren 53 km Fahrzeit 3 : 26 Std. Durchschnitt 15 km/h Max 35 km/h

Samstag, 28. Juni

Der Himmel ist mit Regenwolken bedeckt, als ich um 7.00 Uhr aufwache. Trotzdem wird es auch heute den ganzen Tag trocken bleiben - aber zunächst sehr viel kühler, als gestern - später kam dann doch die Sonne hervor. Und geregnet hat es wohl auch, aber immer, bevor ich da war.

Beim Verkehrsverein, der leider erst um 10.00 Uhr öffnete, habe ich mich nach dem Weg nach Leutershausen erkundigt. Von Ansbach nach Leutershausen führt kein beschilderter Radweg, ich wollte aber schon in Leutershausen und nicht erst in Herrieden wieder auf den Altmühlradweg stossen, weil ich das »Gustav-Weißkopf-Denkmal« (rechts) sehen wollte. Weißkopf (1874-1927) ist der wohl bekannteste Sohn der Stadt. Ihm gelang schon über zwei Jahre vor dem Flug der Gebrüder Wright am 14. August 1901 ein erster Motorflug.

Aus Ansbach heraus führt zunächst eine für Fahrräder eher weniger geeignete Kopfsteinstrasse sehr holperig hinaus, später gibt es dann streckenweise sogar einen Radweg. Als ich in meinem bikeline-Buch nachschaue, um mich über den Streckenverlauf zu orientieren, spricht mich gleich ein älterer Herr an - auch Radfahrer, wie er sagt - und erklärt mir die Situation bis Lengenfeld. Was sehr hilfreich war, gibt es hier doch keine Hinweisschilder!

Nach Lengenfeld hinauf - entlang der Hauptstrasse ohne Radweg - kam ich dann ziemlich ins Schwitzen und beneidete die Autos, die zügig an mir vorbei den Berg hinauf fuhren. Danach geht es dann aber bis Leutershausen bergab und ich muss meine Jacke, die ich ausgezogen hatte, wieder anziehen. Das Gepäck ist inzwischen auch mit dem Regenschutz versehen.

Jetzt bin ich wieder auf dem eigentlichen Altmühlradweg und das Flüsschen begleitet mich; genauso, wie die Lerchen, die mich mit ihrem Gesang erfreuen. Schnell ist der Ort Herrieden mit seiner aus dem 14. Jahrhundert stammenden Ummauerung erreicht; diese ist noch größtenteils erhalten.

Durch das Storchentor führt mein Weg über eine alte Steinbrücke und die Altmühl (links) weiter Richtung Altmühlsee.

Herriedens Geschichte beginnt schon im Jahr 782, als der fränkische Grundherr Cadolt auf dem Gebiet der heutigen Kirche ein Benediktinerkloster gründete und dieses Karl dem Großen schenkte. 793 besuchte dieser Deocar, den ersten Abt in Herrieden. 1230 erhielt Herrieden das Stadtrecht, 1305 verheerte ein Brand die Stadt. Heute noch lohnt ein Besuch, um die verschiedenen Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen.

Jetzt führt die Route rund 25 Kilometer entlang der Altmühl und damit vollkommen eben als asphaltierter Weg über Thann, Großenried und Ornbau nach Muhr am See . Vorher muss man sich entscheiden, ob man am westlichen oder am östlichen Seeufer entlang fahren will. Ich fahre östlich, an der Vogelschutzinsel und an Muhr vorbei nach Gunzenhausen.

Am See herrscht heute am Samstag reger Badebetrieb und auf dem See sehe ich viele Segelboote - und gar nicht mal so kleine, sondern richtige, ausgewachsene Yachten. Und frage mich, wie dieses Flüsschen solch einen See speisen kann !?!

Dazu informiert Wikipedia:

»Der großflächige, aber recht flache Stausee wird durch das überschüssige Wasser der Altmühl bei Hochwasser über den Altmühlzuleiter gespeist. Der Altmühlsee ist Teil eines künstlichen Wasserregulierungssystems, das es erlaubt, Wasser aus dem wasserreichen Flusssystem der Donau über die Europäische Hauptwasserscheide in das des Mains überzuleiten. Als Absperrbauwerk des Altmühlsees dient ein Ringdamm, der den See vollständig umgibt.« Wäre diese Frage also geklärt.

An Gunzenhausen (unten links), einem staatlich anerkannten Erholungsort, fahre ich heute vorbei, denn der Gasthof mit meinem Nachtquartier liegt etwas außerhalb in Oberasbach. Bis ich aber mein nach 63 Kilometern müdes Haupt nach einer Dusche betten konnte, musste ich noch eine heftige Steigung bezwingen - Oberasbach - nomen est omen - liegt halt oberhalb von Gunzenhausen.

Aber nur im Landgasthof Baumgärtner , Oberasbach 16, Tel. 09831 / 2429 (rechts) hatte ich ein freies Zimmer bekommen, das mit 34,- € zudem sehr preiswert war - wenn auch ohne TV und Telefon.

Im Biergarten war richtig was los, es war ja Samstag und eine Veranstaltung der TELECOM und ihrem Radfahrteam sorgte zusätzlich für Gäste. Die Kalbshaxe mit Semmelknödeln und eine herrlich erfrischende Weinschorle sorgten bei mir für einen insgesamt sehr positiven Eindruck von diesem einfachen Gasthof und von diesem anstrengenden Radfahrtag.

Meine heutige Tagesbilanz

Gefahren 63 km Fahrzeit 3 : 55 Std. Durchschnitt 16 km/h Max 33 km/h


Sonntag, 29. Juni

Nach 2 großen Weinschorlen gestern Abend habe ich trotz der Schwüle in der Nacht sehr gut geschlafen, um 8.00 Uhr einfach, aber gut gefrühstückt und um 8.45 Uhr sass ich im Sattel. Jetzt konnte ich die Steigung von gestern Abend in umgekehrter Richtung geniessen, bin kurz nach Gunzenhausen rein gefahren, die Stadt etwas angesehen - aber dann gleich auf den Radweg, zunächst Richtung Aha.

Ein heftiger Gegenwind bläst mir ins Gesicht (wie auch schon gestern am Nachmittag), sodass ich keinen Meter ohne Kraft fahren kann. Wenigstens gibt es keine grösseren Steigungen und ich kann wieder dem Gesang der Lerchen lauschen.

Schön eben und asphaltiert fahre ich über Windsfeld (rechts) mit seinen adretten Bauernhäusern mit viel Blumenschmuck und einem mit farbigen Zierziegeln gedeckten Kirchturm - die Ortsmitte gehört zu den schönsten des Altmühltales. Vorbei an Markt Berolzheim weiter nach Graben und hier erwartet mich ein besonderes Highlight - der Karlsgraben oder die Fossa Carolina. Was verbirgt sich dahinter? Wikipedia weiss Rat:

Der Karlsgraben

Die Fossa Carolina (auch Karlsgraben) war eine Verbindung zwischen Schwäbischer Rezat und Altmühl und damit zwischen den großen Flusssystemen von Rhein/Main und Donau. Der Karlsgraben ist damit in gewisser Weise Vorläufer des Ludwigskanals (she. meinen Bericht von der »5-Flüsse-Radtour«) und des Main-Donau-Kanals. Die Fossa Carolina musste die europäische Wasserscheide überwinden.
Die gängige Theorie geht davon aus, dass Karl der Große im Jahr 793 bei dem heutigen Ort Graben bei Treuchtlingen einen etwa 3.000 m langen Kanal ausheben ließ. Ziel der Unternehmung war die Verbesserung der Verkehrssituation für die Händler, die den Weg über Rhein und Main nach Weißenburg mit ihren Schiffen befuhren. Der bequeme Handelsweg endete aber bis zum Bau des Kanals an der europäischen Hauptwasserscheide bei Treuchtlingen.
Durch den Kanal war es möglich, dass Händler aus beiden an den Kanal grenzenden Flusssystemen in das jeweils andere gelangen und so ihren Handlungsradius ausdehnen konnten.
Das in der Literatur häufig zu findende Argument, der Kanal sei aus militärischen Gründen gebaut worden, um Karls Kriegsflotte von der Donau wieder in den Rhein zu bringen, ist heute nicht mehr haltbar. Strategische Motive spielten keine Rolle, zumal dem König und späteren Kaiser Karl in beiden Flusssystemen genug Schiffe für militärische Operationen zur Verfügung standen.

Nach einem kurzen Fotostopp beim Karlsgaben - den man unbedingt machen sollte - geht es weiter erst an einer Bahnlinie, dann wieder an der Altmühl entlang die 4 Kilometer hinein nach Treuchtlingen.

Der Ort liegt am Übergang zwischen dem Flachland des Mittel- fränkischen Beckens und der südlichen Frankenalb. Diese Landschaftsgrenze wird als »Treuchtlinger Pforte« bezeichnet.

Eine erste Nennung Treuchtlingens als »Drutelinga« ist schon 899 bezeugt. Nachdem das Bayerische Staatsministerium des Innern im Oktober 1987 die Thermalquelle als Heilquelle anerkannt hat, ist der Ort ein Thermalbadekurort. Schon um das Jahr 1200 erfolgte der Bau einer Burg, der Neubau des Schlosses (rechts) erfolgte im Jahr 1575.

Nach Treuchtlingen bahnt sich die Altmühl ihren Weg durch die steile Felslandschaft der südlichen Frankenalb. Von hier bis Eichstätt zeigt sich das Tal von seiner schönsten Seite und damit so, wie ich es mir eigentlich immer vorgestellt habe. Aus den bewaldeten Hängen der Bergrücken ragen die weiß glänzenden Dolomitfelsen heraus. Die Berghänge sind mit Buchen, Eichen, Kiefern und Fichten bewachsen und der Fluss mäandert durch die Wiesen, die Ufer gesäumt von Siberweiden, Schilf und Rohr.

Über Dietfurt (in Mittelfranken) erreiche ich den Ort Pappenheim. Oben vom Berg grüsst die immer noch imposante Burgruine (rechts). Mein Weg führt über eine Brücke und in entgegengesetzter Richtung aus dem Ort heraus.

Bekannt ist der Name der Stadt vor allem durch den Ausspruch: »Ich kenne meine Pappenheimer«. Das Zitat geht zurück auf Schillers Drama Wallensteins Tod, in dem der Feldherr Wallenstein sagt: »Daran erkenn’ ich meine Pappenheimer«. Er sagt dies anerkennend zu einer Abordnung der Pappenheimer Kürassiere, die ihn fragen, ob das Gerücht über Verhandlungen mit den Schweden wahr sei.


In Solnhofen gönne ich mir bei einer Mittagsrast 2 Würst- chen mit Kraut und reichlich Spezi. Am Nebentisch sitzen zwei ältere Paare aus Deutschlands neuen Ostgebieten - ihr Dialekt identifiziert sie eindeutig als Sachsen - ebenfalls mit Rädern und Gepäck.

Auf der Altmühl sehe ich erste Gruppen mit Kanus, obwohl man sie eigentlich schon ab Gunzenhausen befahren kann. Und gleich hinter Solnhofen liegen »Die Zwölf Apostel« (rechts) vor mir. Die Zwölf Apostel sind eine Felsformation im Tal der Altmühl; sie bestehen aus dolomitischem Kalkstein und bilden über dem Altmühlufer eine Reihe von Felsvorsprüngen, die nach Erosion des weicheren Malmgesteins, das auch Weißer Jura genannt wird, stehen geblieben sind.

Ab Solnhofen geht es zwar eben, aber nicht asphaltiert immer an der Altmühl entlang weiter. Über Mörnsheim und Dollnstein geht es Richtung Eichstätt, meinem heutigen Ziel. Auf den der Sonne zugewandten Talhängen wachsen Wacholderheide und Trockenrasen.

Vor Dollnstein komme ich an der »Hilzernen Klinge« vorbei, einem Felsen direkt am Wege (links). Du bist versucht, dich etwas zu ducken, so mächtig ragt der Fels unmittelbar neben dem Radweg auf. Auf jeden Fall ein Grund, anzuhalten und zu fotographieren.

Nach Dollnstein wird das Altmühltal merklich breiter. Das liegt daran, dass sich der kleine Fluss nun im Tal der einst großen Urdonau behäbig dahinschlängelt. Bis vor kurzem - also etwa bis vor 200.000 Jahren - mündete die Altmühl bei Dollnstein in die Urdonau.

Jetzt noch zwei große Schleifen der Altmühl und ich sehe die Willibaldsburg (rechts) vor mir. Und weiss, ich bin kurz vor meinem heutigen Ziel - Eichstätt. Die Willibaldsburg ist eine von 1353 bis 1365 auf dem Willibaldsberg errichtete Burganlage bei Eichstätt. Sie war von 1353 bis ins 18. Jahrhundert repräsen- tative Burg und Residenz der Eichstätter Bischöfe. Unter Bischof Johann Konrad von Gemmingen (1595-1612) erhielt die Burg unter anderem einen botanischen Garten den

»Hortus Eystettensis«.

Meine Burg für heute wird das Hotel Adler am Marktplatz, Tel. 08421 / 6767 sein. Ein schönes altes Haus, das Gemütlichkeit ausstrahlt. Die Tür zu meinem Zimmer ist aber so niedrig, dass sogar ich den Kopf einziehen muss, um mich nicht zu stossen. Die Zimmereinrichtung ist dafür aber ganz modern. Und ich geniesse nach den 80 Kilometern, die ich heute gefahren bin, eine ausgiebige Dusche, bevor ich mir nebenan einen grossen Eisbecher genehmige. Natürlich erst, als auch mein Rad sicher in der Hotel-eigenen Garage untergebracht ist.


Wieder einige Bilder und Informationen über Eichstätt:


  • 80 bis 260 n. Chr.: Eichstätt ist Teil der Provinz Raetia und beherbergt eine kleine Römersiedlung.

  • Um 740 n. Chr. Errichtung eines Klosters durch Winfried Bonifatius, Ernennung von Willibald von Eichstätt zum ersten Bischof.
  • 908 erhielt »Eihstat« Markt-, Münz- und Zollrecht sowie das Recht zur Ummauerung und durfte sich 1042 »civitas« also Stadt nennen.
  • Von 1305 bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts herrschten die Fürstbischöfe.
  • Im Dreißigjährigen Krieg wurde die als »Hochburg des Katholizismus« geltende Stadt von den Schweden erobert, geplündert und am 12. Februar 1634 fast völlig zerstört.
  • Nach der Säkularisation kam Eichstätt zu Bayern.
  • Da man den Namen Eichstätt als »Eichenstätte« deutete, wurde in das Wappen eine Eiche aufgenommen; das Eichstätter Wappen ist also ein »redendes Wappen«, das den Namen des Ortes erklärt.

Um 19.00 Uhr kommen Edda und Gerhard mit ihrem AUDI - Cabrio von Ingolstadt herüber und wir geniessen ein leckeres Essen und einen sehr unterhaltsamen Abend in einem Biergarten. Denn heute war es sehr warm und auch der Abend erlaubt einen Aufenthalt im Freien. Bis 22.00 Uhr halten es die Beiden mit mir aus und es war zu keinem Moment etwa lanweilig. Danke Euch beiden für Euern Besuch!

Meine heutige Tagesbilanz

Gefahren 80 km Fahrzeit 4 : 48 Std. Durchschnitt 18 km/h Max 37 km/h


Montag, 30. Juni

Nach der Anstrengung von gestern habe ich sehr gut geschlafen und die Atmosphäre im Früstücksraum des Hotels (rechts) stimmt mich sofort froh auf den Tag ein. Es sitzen mehrere Radfahrergruppen an den Tischen, entsprechen lebhaft geht es zu. Das Früstücksbuffet rundet den guten Eindruck, den ich von dem Hotel sowieso schon hatte, ab. Und da der Wetterbericht bis morgen noch gutes Wetter voraussagt, fahre ich frohgestimmt gegen 9.00 Uhr los.

Teils asphaltiert, teils unbefestigt geht es Richtung Pfünz, wo es das Römerkastell »Vetoniana« zu sehen gibt. Der Name Pfünz leitet sich aus dem römischen Wort pons, was Brücke bedeutet, ab. Zum Kastell müsste ich aber einen ziemlich steilen Berg hinauf fahren, weshalb ich mir eine Besichtigung verkneife.

Meine Route macht einen Linksknick und führt über eine alte steinerne Brücke - angeblich noch aus der Römerzeit - über die Altmühl (links). Bis Walting geht es jetzt am linken Ufer der Altmühl entlang. Walting ist einer der ältesten Orte in der »Eichstätter Alb«. Über Pfalzpaint, Gungolding - einem der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns mit der »Gungoldinger Wacholderheide« - und Arnsberg (ich habe mich doch hoffentlich nicht verfahren !?!) mit seiner imposanten Burg hoch oben auf der Böllerschanze (unten) geht es »fast wie von selbst« nach Kipfenberg.

Nach Kipfenberg fahre ich hinein, denn ich möchte mir schon den »Geographischen Mittelpunkt Bayerns« anschauen.

Lasse also mein Fahrrad am Markt neben einer Gaststätte angeschlossen stehen, nehme nur die Lenkertasche und den Tacho mit und steige über den Wanderweg 15 zunächst hinauf zur Burg (Privatbesitz und nicht zu besichtigen / unten links) und gehe die 300 Meter weiter zu eben diesem Mittelpunkt. Den ein ein Felsbrocken mit einer Bronzetafel markiert (unten rechts).

Einmal raste ich auf einer Bank am Waldesrand und geniesse den grandiosen Blick ins Altmühltal mit den blühenden Feldern. Die beiden Bilder sollen diesen Eindruck in etwa widergeben:

Nach weiteren 6 Kilometern unterquere ich die A 7 bei Kinding und freue mich, denn mit jeder Seite, die ich in meinem bikiline-Heft umblättere, kommt Beilngries näher.

Ich erreiche es und damit mein Hotel Fuchsbräu, Hauptstr. 23, Tel. 08461 / 6520 (rechts) gegen 15.15 Uhr. Hier fühle ich mich sofort wohl und bin nicht zuletzt auch über den mit 40,- € recht niedrigen Preis erstaunt und erfreut.

Da es heute nicht nur sehr warm, sondern auch sehr schwül war, bin ich auch nach nur 49 Kilometern ganz schön geschafft. Und es fängt auch ein wenig an zu regnen - nun bin ich gespannt auf das Wetter morgen. Vorher geniesse ich noch ein einfaches, aber sehr schmackhaftes Abendessen im lauschigen Biergarten des Hotels.


Meine heutige Tagesbilanz

Gefahren 49 km Fahrzeit 2 : 48 Std. Durchschnitt 18 km/h Max 37 km/h


Dienstag, 01. Juli

Jetzt hat er mich am letzten Tag doch noch erwischt - ich meine den Regen, der heute morgen reichlich vom Himmel fällt. Und es sieht auch nicht nach einer kurzfristigen Wetteränderung aus. Warten hat also keinen Zweck und so hole ich das Regeneqipment für die Gepäcktaschen und mich heraus. Und nachdem mich die Kirchenglocken vor meinem Fenster schon um 6.30 Uhr geweckt hatten, es auch schon ab 7.00 Uhr Frühstück gab, fuhr ich um 8.15 los. Vorher erfreute mich ein Anruf von Siegfried, der sich nach meinem Befinden erkundigte - gut gehts mir, kann ich vermelden.

Radfahren im Regen gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Aber heute regnet es halt, immer ruhig weg und zum Glück gibt es keinen Gegenwind. Das Wasser läuft oben rein und unten wieder raus; ich habe keine Socken an, nur meine Sandalen. Und irgendwann ist es dir egal, nur ab und zu etwas schimpfen - dann geht es schon. Nur von der Landschaft sehe ich wenig, weil ich meistens nach unten schaue. So erreiche ich Dietfurt, die »Chinesenstadt« mit ihrem Chinesenbrunnen (oben).

Der Name Dietfurt setzt sich aus den Teilen »diet«, was soviel heißt wie Volk und »furt«,was eine flache Stelle im Fluss ist, durch die man den Fluss überqueren kann. Dietfurt heißt also: »Ein Volk an der Furt«. Nach Dietfurt an der Altmühl - es gibt drei davon in Deutschland - geht es eine langgezogene Steigung Richtung Mühlbach hinauf. Später wird man dann aber durch eine rasante Abfahrt entschädigt.

Nach dem Ort Mühlbach führt meine Route am »Main-Donau-Kanal« entlang, der bei Dietfurt - von Norden kommend - das Tal der Altmühl erreicht und den bis dahin lebendigen Fluss in ein Alibi-Dasein verbannt.

Der »Main-Donau-Kanal« wurde schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts projektiert. 1977 begannen in Kelheim die Bauarbeiten für den letzten Abschnitt, 1983 gab die Regierung Kohl auf Drängen von Strauß grünes Licht für den Weiterbau. Das letzte Stück des Kanals wurde zum teuersten der ganzen Strecke, musste doch ein Höhenunterschied von 70 Metern überwunden werden.

Vorbei an Schloss Eggersberg (links), das von der Höhe grüßt, erreiche ich nach einer großen Schleife des Kanals und nachdem ich bei der Schleuse Riedenburg auf die andere Seite gewechselt habe, den Ort. Direkt bei der Schleuse entdecke ich diesen seltsamen Stein (oben), der bei Bauarbeiten im Bett der Urdonau gefunden wurde.

Riedenburg besitzt nicht nur ein reizvolles historisches Stadtbild (rechts der Marktplatz). Die früheste schriftliche Erwähnung des Namens »Ritenburg« stammt schon aus dem Jahr 1111. Als Markt erscheint der Ort erstmals nach 1231 und wird 1329 erstmals als Stadt genannt.

Das Wappen der Stadt (oben Mitte) ist abgeleitet vom Wappen des Geschlechts der Grafen von Riedenburg (Babonen), das im 11. und 12. Jahrhundert im Donaugau ansässig war. Das Stadtbild wird dominiert von der Rosenburg und den beiden Ruinen Rabenstein und Tachenstein.

So, nun fehlen nur noch 16 Kilometer bis Kelheim und es regnet weiter ununterbrochen. Deshalb halte ich mich in Riedenburg auch nur kurz auf - leider, denn die Stadt scheint doch sehr sehenswert zu sein. Aber bei dem Wetter macht es einfach keinen Spass, durch den Ort zu laufen. Schon bald grüßt die Burg Prunn - eine der eindruckvollsten Burgen in Deutschland - stolz und kühn von ihrem senkrecht aufragenden Felsen (oben links). Und bei Essing gibt es die mit 193 Metern längste und wohl auch schönste Holzbrücke Europas zu bestaunen (oben rechts). Mich erinnert ihre Form an ein Dinosaurierskelett.

Jetzt kommen die endgültig letzten Kilometer und schon um 11.15 Uhr erreiche ich Kelheim und meinen Gasthof Weisses Lamm, Ludwigstr. 12, Tel 09441 / 20090.

Ich bin zwar vollkommen nass, aber zum Glück nur von aussen, meine Regensachen haben dicht gehalten. Das Rad sieht allerdings schlimm aus, bei dem Regen ist der Dreck von den unbefestigten Wegen überall hin gespritzt. Hier tut also eine Grundreinigung Not. Die beiden Bilder aus Kelheim (oben) zeigen die düstere Stimmung deutlich.

In meinem Zimmer werden alle Sachen zum Trocknen aufgehängt und da ich bei dem schlechten Wetter nichts unternehmen kann, fahre ich kurz entschlossen mit dem Zug nach Rothenburg und hole mein Auto, mit dem ich dann am Mittwoch, dem 2. Juli gen Heimat fahre.

Von einem Erlebnis bliebe noch zu berichten - ein ebenfalls radelndes Ehepaar aus Recklinghausen, das ich gestern schon im Fuchsbräu in Beilngries getroffen habe, ist heute auch hier im Weissen Lamm abgestiegen. Das wäre ja noch nicht weiter interessant, wohl aber die Tatsache, dass Er in 1959 in Unna - Königsborn gedient hat. Die Welt ist oft klein!

Und meine erste Radtour nach 288 Kilometern zu Ende - wobei ich hoffe, dass noch viele weitere folgen mögen!!

Meine heutige Tagesbilanz

Gefahren 46 km Fahrzeit 2 : 38 Std. Durchschnitt 17 km/h Max 31 km/h