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Die heutige Beliebtheit des Lammfleischs zu Ostern reicht bis in die früheste Geschichte zurück. Dieser Brauch ist aus dem religiösen Ritual der Juden entstanden, zum Passahfest ein Opferlamm zu schlachten. Im Christentum ist das Osterlamm ein Symbol für den auferstandenen Christus.

Geschmorte Lammkeule

Zutaten für 4 Personen

1.000 g Lammkeule ausgelöst (cá. 2 kg mit Knochen)
2 Knoblauchzehen
3 mittelgrosse Zwiebeln
1 Möhre
½ Stange Porree
3 EL Olivenöl
2 EL scharfer Senf
1 EL Honig
1 TL Rosmarin getrocknet
1 TL Thymian getrocknet
250 ml Rotwein
250 ml Fleischbrühe (Instant) oder Lammfond
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

  • Die Lammkeule abspülen, evtl. Fett-Abschnitte entfernen und mit Küchenkrepp trocken tupfen.
  • Zwiebeln pellen und grob würfeln. Knoblauch- zehen pellen und hacken. Die Möhre und den Porree in grobe Stücke teilen.
  • Senf, Honig und die Kräuter mit etwas Öl vermischen.
  • Den Braten nun pfeffern und salzen und rundherum in einem Bräter scharf anbraten. Kurz herausnehmen und mit dem Senf-Honig-Kräutergemisch bestreichen. In den Bräter zurücklegen.
  • Zwiebeln, Knoblauch, Möhre und Porree hinzufügen und weiterschmoren. Nach und nach mit Rotwein und Fleischbrühe ablöschen.
    Bei niedriger Hitze braucht der Braten cá. 2½ - 3 Stunden.
  • Bratensud mit dem Schneidstab pürieren und durch ein Sieb streichen; evtl. noch Brühe hinzufügen, abschmecken und mit Mehlbutter binden.
  • Das Fleisch nach dem Aufschneiden noch cá. 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
Dazu passt Kartoffelpürree und als Getränk ein einfacher roter Landwein - z.B. ein Bardolino.
Ein Vorschlag von Christel Donndorf